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Sonntag in einer Gastarbeiterunterkunft; 1965 Der Arbeitskräftemangel führte in den 1960er Jahren zur Anwerbung von "Fremdarbeitern". Als "Ausländische Arbeitnehmer" und "Gastarbeiter" wurden diese Menschen bald bezeichnet. 1970 lebten in Heilbronn ungefähr 10.000 Ausländer, 1974 fast 15.000. Sie kamen überwiegend aus der Türkei, Jugoslawien, Italien, Spanien und Griechenland. (Stadtarchiv Heilbronn) |
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Ein Gastarbeiter beim Grillen; 1979 In den 1970er Jahren schrieb der Heilbronner Oberbürgermeister in einem Weihnachtsbrief: "Unsere Industrie und die gesamte Wirtschaft kann auf diese Mitarbeiter nicht verzichten. Obwohl die verschiedenen Sprachen, die unterschiedliche Mentalität und die soziologische Struktur vielfältige Probleme aufwerfen, sind wir doch ständig bemüht, diesen Menschen eine lebenswerte Heimstatt zu bieten. Dies geschieht nicht nur durch mancherlei Hilfen von Amts wegen, sondern zum Beispiel auch durch einen Gastarbeiter-Nachmittag beim Heilbronner Herbst und durch andere Veranstaltungen." (Stadtarchiv Heilbronn) |
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Unterkünfte am Rand der Innenstadt; 1984 Besonders die Arbeiterwohlfahrt, die Katholische und die Evangelische Kirche kümmerten sich um die ausländischen Arbeitskräfte, ihre Familien und ihre Probleme. Sie richteten Betreuungsstellen für Griechen, Türken, Italiener, Spanier und Jugoslawen ein und organisierten Veranstaltungen, die das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern erleichtern sollten. (Stadtarchiv Heilbronn) |




