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Architekt für Heilbronn:
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Emil Beutinger Kantig und entschlossen stellt der Künstler den Heilbronner Oberbürgermeister Emil Beutinger dar. Die Inflationszeit ist überwunden, Heilbronn erlebt die "Goldenen Zwanziger". Ein Zeitgenosse charakterisiert Emil Beutinger so: Der überzeugte Republikaner, der keiner Partei angehört, "verbindet mit einem außerordentlichen Fleiß einen weiten Blick und ist bestrebt, die Stadt einer lebhaften Entwicklung und damit einer besseren Zukunft entgegenzuführen". (Städtische Museen Heilbronn) |
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Silberpokal; 1932 Als Oberbürgermeister hat Emil Beutinger auch vielfach aktive Wirtschaftsförderung betrieben. 1925 initiierte er die Weinbörse Heilbronn GmbH. Diese förderte mit einer Frühjahrs- und einer Herbstveranstaltung den Weinabsatz. 1927 stieß Beutinger die Einführung einer Trauben-, Obst- und Blumenschau an, die den regionalen Produzenten ein Forum bot. Mit über 40 000 Besuchern war bereits die erste, 10 Tage dauernde Ausstellung in und um die Harmonie ein großer Erfolg. 1932 übernahm die Weinbörse die Organisation der Messe in der Turnhalle an der Karlstraße. Zur Erinnerung und als Zeichen der Wertschätzung erhielt Beutinger den bei der Heilbronner Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne gefertigten Pokal. (Stadtarchiv Heilbronn) |
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Das neue Industriegebiet im Jahr 1930; 1926 Walter Eberbach hat zum Theaterhilfstag 1926 eine Reihe von Radierungen mit Heilbronner Themen vorgelegt. Den pessimistischen Blick in die Zukunft - ein leeres Industriegebiet mit Schuldenberg, trotz bester Straßen und Energieversorgung - teilten viele Zeitgenossen. (Stadtarchiv Heilbronn) |
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Krematorium auf dem Heilbronner Hauptfriedhof, Ansicht von der Wollhausstraße aus; 1901 Hier im Krematorium des Vereins für Feuerbestattung fand im Juni 1905 die erste Kremation in Württemberg statt. Der Entwurf verbindet klassizistische Elemente mit dem Jugendstil. (Stadtarchiv Heilbronn) |
Geschäftshaus Wilhelmstraße 17; 1906/07 Das Geschäftshaus wurde von Beutinger & Steiner für den Kaufmann Fritz Mößner, Inhaber des Tapetenhauses S. Horsch, gebaut. Seine Schauseite aus Heilbronner Sandstein prägt noch heute das Straßenbild. (Stadtarchiv Heilbronn) |
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"Männer der ersten Stunde" am 70. Geburtstag von Oberbürgermeister Emil Beutinger; 9. August 1945 Zum Erinnerungsfoto anläßlich des 70. Geburtstages von OB Prof. Beutinger (sitzend) haben sich in dessen Amtszimmer im provisorischen Rathaus in der Wilhelmstraße versammelt: (von links) Paul Meyle, Carl Frey, Eugen Horch, Karl Britsch, Fritz Knapper, Ernst Riegraf, Willy Dürr, Hermann Sihler, Albert Schäffler und Eugen Reitmeier (Gast). Sie sind ein Teil jener "Männer der ersten Stunde", die nach dem Krieg ein schweres Erbe antraten. (Stadtarchiv Heilbronn) |
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Überreichung des Ehrenbürgerbriefs an Emil Beutinger; 26.08.1955 Am 12. April 1955 schrieb Emil Beutinger in einem Brief: "Am 13. also Morgen sind es 10 Jahre, daß die Amerikaner Heilbronn endgültig besetzen - die letzten Kugeln galten meinem Haus - eine davon durchlöcherte den Gasmesser in der Küche. Um 4 h wurde ich zu den Amerikanern bestellt u. um 1/2 6 war ich in mein früheres Amt wieder eingesetzt. Man hat mich geholt ich ging nicht freiwillig. (Stadtarchiv Heilbronn)
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